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Geschrieben von: Robert Coordes
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Mittwoch, 19. Mai 2010 um 10:38 Uhr |
Ein Mann sendete uns nach unserer Männergruppe im Mai 2010 zum Thema "zwischen Größenwahn und Impotenz" folgenden Text. Er schildert darin einen Traum, den er in der Nacht nach dem ersten Wochenende geträumt hatte. Ich stehe ganz unten im hohlen Fernsehturm von Berlin,
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Geschrieben von: Robert Coordes
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Samstag, 05. Juli 2008 um 12:38 Uhr |
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Ein Mann hatte im Rahmen seines Psychotherapie-Prozesses folgenden Traum. Er träumte dieses Szenario während einer Trennung von seiner Freundin. Dieser Mann berichtet von wiederkehrenden Träumen mit Polizei. Ich bin mit irgendjemandem unterwegs, einem Mann, vielleicht war es mein Freund Stefan? Auf jeden Fall in einem Golf. In dem Golf, den Stefan als erstes Auto hatte und mit dem wir viele abenteuerliche Ausflüge gemacht haben. Ich bin ziemlich besoffen und irgendwie kommt es zweimal zu brutalen Zwischenfällen. Einmal bei einer Polizeikontrolle probiere ich vollkommen betrunken ein Raketenabschussgerät aus. Ich drücke ab und eine zerstörerische Rakete zerfetzt den Polizisten vor meinen Augen. Ich finde es lustig in diesem Moment. Ein anderes Mal überfahre ich ziemlich brutal einen Mann, ich glaube auch einen Polizisten. Ich bin auch wieder total besoffen. Als ich wieder nüchtern bin, gehen die Schuldgefühle los. Ich habe etwas Falsches gemacht, ich habe jemanden umgebracht, wie konnte ich nur, jetzt werde ich gesucht. Habe ich Spuren hinterlassen? Was habe ich vergessen? Habe ich etwas falsch gemacht? Was mache ich nur? Ich wusste, dass ich etwas vergessen hatte und erwischt werden würde. Unerträgliche Schuldgefühle und die ganze Zeit von Gedanken verfolgt und rastlos. Ich konnte spüren, wie die Polizei mich suchte und schämte mich und bereute es und war die ganze zeit auf der Flucht. Ich bin dann kurz aufgewacht und hab mich total gefreut, dass ich diese Taten nicht tatsächlich verübt habe. |
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Geschrieben von: Robert Coordes
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Samstag, 05. Juli 2008 um 12:35 Uhr |
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Ein Mann hatte während seiner Psychotherapie folgenden kurzen Traum: Zwischen mir und meinem Vater gibt es einen entscheidenden Kampf, wer überleben wird. Im Kampf steche ich mit einer Spritze ihm durch die Nase ins Gehirn. Das überlebt er nicht. In mir kommt tiefe Trauer hoch, das ich in umgebracht habe. Ich fühle mich aber auch als Gewinner. |
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Geschrieben von: Robert Coordes
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Samstag, 05. Juli 2008 um 12:32 Uhr |
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Ein Mann hatte während seiner Psychotherapie folgenden Traum: Meine Mutter beschwert sich, dass sie im Krankenhaus liegt und dass die Ärzte sie total unprofessionell behandeln. Ich bin mit ihr im Krankenhaus. Die Ärzte tun meiner Mutter weh. Sie steht in einiger Entfernung verkrampft vor mir, ist arrogant und abweisend. Ich denke, dass es etwas mit mir zu tun hat und gehe weg. Ich beziehe ihre Kälte auf mich. Im Nebenraum angekommen stürzt ein anderer Patient auf mich ein, er ist sehr groß und übermächtig, er verprügelt mich und lässt seine Wut, die er auf das Krankenhaus hat an mir aus. Ich renne weg. Ich nehme ein Feuerzeug und mit einem Flammenwerfer halte ich ihn mir vom Leib. Ich muss in der Situation über alle Maßen aggressiv werden, um zu überleben. In mir habe ich das Gefühl, das es mit meiner Geburt zu tun hat. |
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Geschrieben von: Robert Coordes
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Samstag, 05. Juli 2008 um 12:18 Uhr |
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Ein Mann hatte im Rahmen seiner Psychotherapie folgenden Traum: Ich bin auf einer Kuhwiese. Die Wiese ist direkt hinter dem Haus meiner Kindheit. Ich habe dort früher viel gespielt, Kühe gejagt und beworfen und mit ihnen geredet usw. Auf der Wiese sind überall Kühe, unglaublich viele, Tausende. Alles voller Kuhscheiße und die Kühe liegen in der Scheiße, übereinander, nebeneinander, viele schlafen oder sind tot, einige stehen noch in der Gegend rum. Einige ficken. Alle sind weiblich, haben komischerweise Hörner und sind irgendwie total durchgedreht, hysterisch, wahnsinnig. Ich bleibe immer wieder irgendwie im Stacheldraht hängen und laufe irgendwie voller Angst, aber auch total interessiert auf der Wiese rum. Irgendwann entdeckt mich eine der Kühe, schaut mich total geil an. Sie nimmt Anlauf und rennt auf mich zu, sabbernd und total durchgedreht, über Kuhleichen hinweg und Scheiße. Ich renne vor ihr weg wie in Panik. Sie springt ab und springt mich aus zehn Metern Entfernung an. Ihre riesige, feuchte, offene Möse fliegt mir entgegen, sie will mich ficken. Ich springe zur Seite und kann im letzten Moment ausweichen. Sie prallt genau auf einen Baum und ich bleibe im Stacheldraht hängen. Im Traum fand ich diese Situation total komisch und merkwürdig, aber auch irgendwie beängstigend. Am Tag darauf war ich total beschwingt, hoffnungsvoll und fröhlich |
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Geschrieben von: Sadhu Eden
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Samstag, 05. Juli 2008 um 12:13 Uhr |
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Ein Mann hatte im Rahmen seiner Psychotherapie folgenden Traum: Ich war mit meiner Mutter im Wald, die sehr aufgebracht war und mir zeigen wollte, was mein Vater schlimmes gemacht hatte. Es war Nacht, feucht und ekelig. Ich war verängstigt. Wir waren an einem gruseligen Platz im Wald, wo sie mir zu erklären versuchte, das hier zwei Leichen von Kindern liegen, auf die mein Vater gepisst hat und sie war völlig außer sich, weil ich am zweifeln war darüber. Mein Vater hat also wohl zwei Leichen von Kindern geschändet, indem er auf ihre Gräber oder direkt auf sie gepinkelt hat. Er selber war nicht dabei. Ich war über die Erscheinung meiner Mutter sehr verängstigt, versuchte Ruhe zu bewahren, Sie bezeichnete sein Vergehen als „ Necrotico“ Irgendwas mit Nekrophilie und Erotico. Dieses Wort sah ich sehr deutlich im Traum. Dann rannte sie weg. Ich hinter ihr her und ihr Gesicht war wie bei einer Leiche. Ich wusste, dass ich sie jetzt in eine Psychoanstalt bringen müsste und hab sie eingefangen. Ich wachte auf, bin auf Toilette gegangen und habe mich verfolgt gefühlt, so als würde mich gleich von hinten eine Leiche anspringen in Form meiner Mutter. Ich verkroch mich wieder ins Bett und versuchte wieder in den Traum einzusteigen. Ich fühlte mich von ihr bedroht und auch gleichzeitig sehr interessiert, was sie mir eigentlich über meinen Vater sagen wollte. Nur habe ich sie als verrückt eingestuft und wollte sie kontrollieren. |
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