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Es gibt 30 Einträge im Glossar.
Seiten: 1
Begriff Glossar
Alfred Charles Kinsey
Alfred Charles Kinsey (* 23. Juni 1894 in Hoboken, New Jersey; † 25. August 1956 in Bloomington, Indiana) war ein US-amerikanischer Sexualforscher, der als erster statistische Erhebungen im großen Stil über das Sexualverhalten des Menschen durchführte.
 
Analytische Psychologie
Die analytische Psychologie, die C. G. Jung begründete, zeichnet sich durch Klarheit und Ganzheitlichkeit aus. Begriffe, wie Archetypen, Anima und Animus, Introversion und Extraversion, Individuation, kollektives Unbewusstes, Schatten, Selbst stammen aus der Jung\'schen Psychologie.
 
Archetypen
Mehrzahl von Archetypus
 
Archetypus
\"Der Begriff des Archetypus wird aus der vielfach wiederholten Beobachtung, das zum Beispiel die Mythen und Märchen der Weltliteratur bestimmte, immer und überall wieder behandelte Motive enthalten, abgeleitet. Diesen selben Motiven begegnen wir in Phantasien, Träumen, Delirien und Wahnideen heutiger Individuen. Diese typischen Bilder und Zusammenhänge werden als archetypische Vorstellungen bezeichnet.\" (C.G.JUNG)
 
BDSM

BDSM ist die heute in der Fachliteratur gebräuchliche Sammelbezeichnung für eine Gruppe miteinander verwandter sexueller Vorlieben, die oft unschärfer als Sadomasochismus oder umgangssprachlich auch als SM oder Sado-Maso bezeichnet werden.
Der Begriff BDSM, der sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism zusammensetzt, umschreibt eine sehr vielgestaltige Gruppe von meist sexuellen Verhaltensweisen, die unter anderem mit Dominanz und Unterwerfung, spielerischer Bestrafung sowie Lustschmerz oder Fesselungsspielen in Zusammenhang stehen können.
Ein sehr interessanter Artikel über BDSM findet sich bei Wikipedia

 
Haze Code

Der Hays Code (oder Production Code) war eine Zusammenstellung von Richtlinien zur Herstellung von US-amerikanischen Spielfilmen im Hinblick auf die moralisch akzeptable Darstellung besonders von Kriminalität und sexuellen Inhalten.

Die Motion Picture Producers and Distributors of America, Inc. (MPPDA, heute MPAA), der Dachverband der US-amerikanischen Filmproduktionsfirmen, übernahm den Kodex 1930 zunächst auf freiwilliger Basis; angesichts drohender Zensurgesetze von Seiten der Regierung wurde er jedoch ab 1934 für Filmproduktionsunternehmen zur Pflicht. Der Code war niemals gesetzlich verankert, aber den Filmen, die gegen ihn verstießen, drohte ein von der Catholic League of Decency organisierter Kinoboykott. Erst 1967 wurde er abgeschafft. (Quelle: Wikipedia)

 
ICD10
Die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD, engl.: International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) ist das wichtigste, weltweit anerkannte Diagnoseklassifikationssystem der Medizin. Es wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegeben. Die aktuelle, international gültige Ausgabe (engl. revision) ist ICD-10, Version 2006.
 
Individuationsprozess
Nach Carl Gustav Jung: Der Individuationsprozess, als ein auf das ganze Leben verteiltes Geschehen, ist im Grunde niemals vollendet. Der Zweck der Individuation ist es, das Selbst aus den falschen Hüllen der Persona einerseits und aus der Suggestivgewalt unbewusster Bilder andererseits zu befreien. Ein Neurotiker, aber oft auch der \"ganz normale\" Mensch, versucht immer das Leben mit allen seinen Einzelheiten zu denken und aus-zudenken, aber es nicht am eigenen Leib erfahren zu wollen. Er entzieht sich den Unberechenbarkeiten der Existenz, wo er nur kann, und sucht Sicherheit gegen Gefahren, wobei Überraschungen bereits als Gefahren empfunden werden, anstatt im Leben möglichst viel erfahren und erleben zu wollen, auch die eigenen Grenzen und auch das Böse in einem selbst. Oder, auch typisch: man wünscht sich das Leben einfach, sicher und glatt und darum sind Probleme tabu. Man will Sicherheiten und keine Zweifel, man will Resultate und keine Experimente, ohne dabei zu sehen, dass nur durch Zweifel Sicherheiten und nur durch Experimente Resultate entstehen können.
 
Kinsey-Report
Die Kinsey-Reports bezeichnen zwei kontroverse Bücher des US-amerikanischen Zoologen und Sexualforschers Dr. Alfred Charles Kinsey über das menschliche Sexualverhalten: Sexual Behavior in the Human Male (1948; deutsch: Das sexuelle Verhalten des Mannes, 1955) und Sexual Behavior in the Human Female (14. September 1953; deutsch: Das sexuelle Verhalten der Frau, 1954). Die englischen Originaltitel stammen demonstrativ aus der biologischen Tradition und heißen wörtlich übersetzt: Sexualverhalten beim menschlichen Männchen und Sexualverhalten beim menschlichen Weibchen bzw. logisch übersetzt: Sexualverhalten beim männlichen Menschen und Sexualverhalten beim weiblichen Menschen.
 
kollektive Unbewusste
\"Das kollektive Unbewußte ist ein Teil der Psyche, der von einem persönlichen Unbewußten dadurch negativ unterschieden werden kann, daß er seine Existenz nicht persönlicher Erfahrung verdankt und daher keine persönliche Erwerbung ist. Während das persönliche Unbewußte wesentlich aus Inhalten besteht, die zu einer Zeit bewußt waren, aus dem Bewußtsein jedoch entschwunden sind, indem sie entweder vergessen oder verdrängt wurden, waren die Inhalte des kollektiven Unbewußten nie im persönlichen Bewußtsein und wurden somit nie individuell erworben, sondern verdanken ihr Dasein ausschließlich der Vererbung.\" \"Das kollektive Unbewußte entwickelt sich somit nicht individuell, sondern wird vererbt. Es besteht aus präexistenten Formen, Archetypen, die erst sekundär bewußtwerden können und den Inhalten des Bewußtseins festumrissenen Form verleihen.\" (aus: C.G.Jung - \"Archetypen\")
 
Körperpsychotherapie
gleichbedeutend mit „körperorientierte Psychotherapie“, ist die Bezeichnung für unterschiedliche Psychotherapiemethoden, die die psychischen und körperlichen Dimensionen menschlichen Erlebens gleichwertig behandeln. Sie teilen die Annahme, dass Körper und Psyche eine nicht trennbare Einheit bilden. Fast alle Körperpsychotherapiemethoden sind tiefenpsychologisch orientiert und nutzen die Körperwahrnehmung als Möglichkeit, unbewusste psychische Prozesse aufzudecken, also ins Bewusstsein zu bringen. Körperpsychotherapiemethoden arbeiten erfahrungsorientiert, was bedeutet, dass das momentane und vor allem körperlich empfundene Erleben während des Therapieprozesses im Fokus der Aufmerksamkeit steht. Quelle: Wikipedia
 
Körpertherapie
Unter Körpertherapie werden Therapieansätze verstanden, die davon ausgehen, dass Lebenskrisen und Traumata, aber auch ungelebte Möglichkeiten und Ressourcen körperlich verankert sind und damit auch über den Körper angesprochen und bearbeitet werden können. Meist ist das Ziel der Behandlung die Bewältigung und Aufarbeitung von psychosomatischen Beschwerden, Unterstützung des/der KlientIn im Umgang mit sich selbst, oder Hilfe zur Selbstentwicklung und Selbstfindung. Oft wird synomyn auch der Begriff Körperpsychotherapie verwendet. Siehe auch Körperpsychotherapie
 
Libertin

Der Begriff Libertin (veraltet auch Libertiner, von lat. libertinus „zu den Freigelassenen gehörig“) wird für zwei unterschiedliche Bedeutungsinhalte gebraucht:
1. Der Libertin der Sitten (frz. libertin de mœurs) bezeichnet eine Person, die sich nicht an moralische und traditionelle sexuelle Normen gebunden fühlt und einen ausschweifenden Lebenswandel führt. Libertinage bzw. Libertinismus bezeichnet davon abgeleitet den moralisch ausschweifenden Lebenswandel. Beispiele hierfür wären Marquis de Sade und Aleister Crowley.
2. Der Libertin des Geistes (frz. libertin d’esprit) bezeichnet hingegen den Freidenker oder Freigeist. (Quelle: Wikipedia)

 
Masochismus
Der Begriff Masochismus beschreibt die (sexuelle) Lust daran, Demütigung, Unterwerfung oder Schmerz zu erfahren. Der Begriff wurde im Jahr 1886 erstmalig von dem deutschen Psychiater und Rechtsmediziner Dr. Richard von Krafft-Ebing wissenschaftlich verwendet. Er bezieht sich auf den Schriftsteller Leopold von Sacher-Masoch (1836-1895), der in mehreren Werken Schmerz- und Unterwerfungsverhalten in Beziehungen zu Frauen schildert (z.B. Venus im Pelz, 1870). (Quelle: Wikipedia.de)
 
Masters und Johnson

Der Gynäkologe William Howell Masters (* 27. Dezember 1915 in Cleveland, Ohio; † 16. Februar 2001 in Tucson, Arizona) und die Psychologin Virginia Johnson, geborene Eshelman (* 11. Februar 1925 in Springfield, Missouri) leisteten in den 1950er und 1960er Jahren Pionierarbeit mit Untersuchungen über das menschliche Sexualverhalten. Sie zeichneten die ersten Labordaten über sexuelle Reaktionen des Menschen auf und beseitigten mit ihrer Arbeit viele überkommen falsche Vorstellungen über die Sexualität.

Gemeinsam publizierten sie zahlreiche Bücher und Aufsätze zum Thema „menschliche Sexualität“. Am bekanntesten ist das Buch „Die sexuelle Reaktion“, das seit seiner Erstveröffentlichung 1967 mehrfach neu aufgelegt wurde. Mit ihrer Scheidung 1993 beendeten Masters und Johnson auch ihre gemeinsamen Forschungen.

 
Masturbation

Im häufigsten Fall handelt es sich bei der Masturbation um eine geschlechtliche Selbstbefriedigung, also eine Form der Autosexualität. Eine Masturbation kann jedoch auch an und durch andere Personen oral ausgeführt werden. Neben der häufigsten Form der Masturbation durch die Benutzung der Hand als Stimulationswerkzeug gibt es auch verschiedene Sexspielzeuge und Masturbationshilfen, die zur Unterstützung der Masturbation eingesetzt werden können.
Die Etymologie des Wortes ist nicht sicher geklärt. Am plausibelsten scheint die lateinische Herkunft aus der Vorsilbe „mas-“ („männlich“) mit dem Stammwort „turbare“ („stören, heftig bewegen“); eine stark moralisierende und kirchennahe, aber unetymologische Deutung ergibt sich mit der aus dem Mittellatein schwach belegbaren Ableitung von lateinisch manustupratio (von manus „Hand“ und stuprum „Unzucht“). In dieser Form wird der Begriff häufig als „Befleckung, Unzucht mit der Hand“ übersetzt. (Quelle: Wikipedia)

 
Milton H. Erickson
Milton Hyland Erickson (* 5. Dezember 1901 in Aurum (White Pine County), Nevada; † 25. März 1980 in Phoenix, Arizona) war ein amerikanischer Psychiater und Psychotherapeut, der die moderne Hypnose und Hypnotherapie maßgeblich prägte und ihren Einsatz als Psychotherapie förderte.Erickson ist es zu verdanken, dass Hypnose in der Psychotherapie wieder mehr zum Einsatz kam, nachdem sie durch Sigmund Freuds Ablehnung lange Zeit in den Hintergrund gerückt war. Er entwickelte einen neuen Ansatz. Dieser betont die Individualität jedes einzelnen Klienten/Patienten und daraus folgend die Notwendigkeit, für jeden den passenden Ansatz und Zugang zu finden. Dieser Ansatz stand im Kontrast zu den standardisierten und autoritären Methoden, die bis in die 50er und 60er Jahre vorherrschend waren. Erickson betont ferner die positive Rolle des Unbewussten. Anders als bei Freud ist für Erickson das Unbewusste eine unerschöpfliche Ressource zur kreativen Selbstheilung. Das Unbewusste ist der Hort von kaum genutzten Erfahrungen des Menschen. Ericksons Ansatz hat zum Ziel, die durch starre Schemata und Denkmuster begrenzte Fähigkeit des Bewusstseins zu erweitern, indem der Hypnotiseur durch spezielle verbale und non-verbale Techniken es dem Unbewussten ermöglicht, die führende Rolle einzunehmen. Gleichzeitig wird es dem Bewusstsein ermöglicht, die unbewussten Selbstheilungskräfte und kreativen Ressourcen zu akzeptieren und zu integrieren.
 
Muster
Muster sind immer wieder anwendbare Schemata. Im psychologischen Sprachgebrauch versteht man darunter Verhaltensweisen, Denkweisen und emotionale Abläufe, die nach einem festen, beschreibbaren Schema oder auch Muster verlaufen. In der systemischen Paartherapie liegt ein Schwerpunkt der Arbeit darin, die Muster in Paarbeziehungen zu erkennen und durch bewusste Veränderungen aufzulösen. In der Paartherapie lassen sich in der Kommunikation zwischen den Partnern oft ganz bestimmte Muster aufzeigen. Im Zusammenhang mit von den Partnern beschriebenen Problemen verläuft die \"Problem-Kommunikation\" oft nach beobachtbaren Regel. z.B. Sie beschwert sich - er fühlt sch dadurch kritisiert und abgelehnt - zieht sich zurück - wodurch sie sich abgelehnt und nicht ernstgenommen fühlt und sich vermehrt beschwert. Neben den Beziehungsmustern, also den Mustern zwischen Partnern lassen sich aber auch innere, individuelle Muster beschreiben. In Analogie kann man diese Muster auch als Algrithmen beschreiben. Ein weiteres Synonym ist \"Programme\".
 
Paul Watzlawick
Paul Watzlawick (* 25. Juli 1921 in Villach/Kärnten, Österreich; † 31. März 2007 in Palo Alto, Kalifornien) war ein Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Soziologe, Philosoph und Autor. Seine Arbeiten hatten auch Einfluss auf die Familientherapie und allgemeine Psychotherapie. Im deutschsprachigen Raum wurde er vor allem durch seine populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen zur Kommunikationstheorie und über den radikalen Konstruktivismus einem größeren Publikum bekannt. Er lebte und arbeitete in seiner Wahlheimat Kalifornien.
(Quelle: Wikipedia.de)
 
Programme
Programme sind automatisierte Abläufe. Beim Menschen sind Programme Handlungs-, Denk- oder Geffühlsabläufe, die nach regelartigen Schemata ablaufen. Innere Gedankenkomplexe, die immer auf ein bestimmtest, emotional erlebbares Ergebnis (z.B. Versagen oder Mißtrauen) hinauslaufen. Der Begriff ist Ähnlich dem des Musters.
 
Projektion
In der Psychoanalyse nach Sigmund Freud versteht man unter Projektion einen Abwehrmechanismus, bei dem eigene, unerträgliche Gefühle und Wünsche einem anderen Menschen (oder Gegenstand) zugeschrieben werden. Dabei ist vielleicht das prominenteste Beispiel das der Paranoia. \"Projektion ist das Verfolgen eigener Wünsche in anderen.\" Sigmund Freud Beispiel: Ein Mann fühlt sich durch eine Kollegin sexuell bedrängt, obwohl diese den Kontakt meidet. Lässt das Verhalten der Kollegin von außen betrachtet eher die Wahrscheinlichkeit zu, dass sie keinen Kontakt wünscht, so kann davon ausgegangen werden, dass der Mann sein Begehren in die Kollegin projiziert hat. Quelle: www.Wikipedia.de
 
Psychoanalyse
Die Psychoanalyse (von griechisch ψυχη [psyche], dt. Seele, und ανάλυσις [analysis], dt. Zerlegung, im Sinne von Untersuchung, Enträtselung der Seele) ist eine Schule der Tiefenpsychologie, die um 1890 von dem Wiener Neurologen Sigmund Freud begründet wurde. Der Begriff „Psychoanalyse“ steht sowohl für das auf Freuds Einsichten in die Psychodynamik des Unbewussten gegründete Beschreibungs- und Erklärungsmodell der menschlichen Psyche, als auch für die psychoanalytischen Therapien – eine Gruppe von Verfahren zur Behandlung innerer und zwischenmenschlicher Konflikte –, sowie für die psychoanalytische Methodik, die sich auch mit der Untersuchung kultureller Phänomene beschäftigt. In allen drei Aspekten wird die Psychoanalyse bis heute von Klinikern und Forschern weiterentwickelt und verändert; so ist die moderne Psychoanalyse durch einen theoretischen, methodischen und therapeutischen Pluralismus charakterisiert. Die Wissenschaftlichkeit der Psychoanalyse ist jedoch umstritten. Quelle: www.Wikipedia.de
 
Sadismus

Als Sadismus im medizinischen Sinn bezeichnet man, wenn ein Mensch (sexuelle) Lust oder Befriedigung dadurch erlebt, andere Menschen zu demütigen, zu unterdrücken oder ihnen Schmerzen zuzufügen. In gewissem Rahmen kann sich Sadismus auch durch z. B. tierquälerische Handlungen ausdrücken. Der Begriff Sadist wird heutzutage im allgemeinen Sprachgebrauch auch für Personen verwendet, welche sich am Leid anderer erfreuen können.

Der Begriff Sadismus wurde vom deutschen Psychiater und Gerichtsmediziner Richard von Krafft-Ebing erstmals wissenschaftlich verwendet. Der Sadismus ist benannt nach Donatien Alphonse François Marquis de Sade, dessen Romane pornografische Inhalte mit Gewaltfantasien mischten. (Quelle: Wikipedia.de)

 
Sadomasochismus
Sadomasochismus ist ein Dachbegriff für eine Vielzahl verschiedener sexueller Neigungen und Vorlieben, die sich alle irgendwie auf erotische Art mit Macht und Ohnmacht, Schmerz und Hingabe beschäftigen. Zu diesem Sammelsurium gehören zum Beispiel Fesselspiele (Bondage), Schlagspiele (Flagellation) und Rollenspiele.
Die Bezeichnung entsteht aus einer Zusammenziehung der beiden Begriffe Sadismus und Masochismus, die die jeweilige Ausrichtung hinsichtlich des aktiven, beziehungsweise passiven Erlebens beschreiben.
 
Setting
Der Begriff \"Setting\" beschreibt die Umgebung, in die eine bestimmte Handlung oder ein Ritual einbettet ist. Wie wird vorgegangen? Wie ist die Situation konstruiert?
 
SM
Abkürzung für Sadomasochismus:
Sadomasochismus ist ein Dachbegriff für eine Vielzahl verschiedener sexueller Neigungen und Vorlieben, die sich alle irgendwie auf erotische Art mit Macht und Ohnmacht, Schmerz und Hingabe beschäftigen. Zu diesem Sammelsurium gehören zum Beispiel Fesselspiele (Bondage), Schlagspiele (Flagellation) und Rollenspiele.
Die Bezeichnung entsteht aus einer Zusammenziehung der beiden Begriffe Sadismus und Masochismus, die die jeweilige Ausrichtung hinsichtlich des aktiven, beziehungsweise passiven Erlebens beschreiben.
 
Sodomie
Die Geschichte des Begriffes „Sodomie“ brachte im Deutschen eine starke Einschränkung der ursprünglichen Bedeutungsvielfalt des Wortes mit sich. Während Sodomie im heutigen deutschen Sprachgebrauch ausschließlich sexuelle Handlungen mit Tieren bezeichnet, stand der Begriff im christlichen Mittelalter und der frühen Neuzeit noch für eine ganze Reihe von sexuellen Praktiken, die nicht der Fortpflanzung dienten und als „widernatürlich“ bzw. „pervers“ angesehen wurden. Hierzu zählte man insbesondere auch den Analverkehr unter Männern. „Sodomiten“ wurden im Mittelalter strafrechtlich verfolgt und vor allem seit den Kreuzzügen, in deren Folge der Begriff erstmals politisch aufgeladen wurde, mit der Todesstrafe belegt (Quelle: Wikipedia)
 
Submodalität
Eine Modalität ist ein Terminus, der sich auf einen der fünf Sinne bezieht. Eine Submodalität drückt die wahrgenommen Qualität dieser Modalität aus. (Dilts 1998)
 
Tiefenpsychologie
Tiefenpsychologie ist die zusammenfassende Bezeichnung für psychologische und psychotherapeutische Ansätze, die unbewussten (im Volksmund auch unterbewussten) seelischen Vorgängen einen zentralen Stellenwert für die Erklärung menschlichen Verhaltens und Erlebens beimessen. Bekannte tiefenpsychologische Schulrichtungen sind die auf Sigmund Freud zurückgehende Psychoanalyse, die Analytische Psychologie seines Schülers Carl Gustav Jung sowie die von Alfred Adler entwickelte Individualpsychologie. Die zentrale Vorstellung der Tiefenpsychologie ist, dass \"unter der Oberfläche\" des Bewusstseins in den Tiefenschichten der Psyche weitere, unbewusste Prozesse ablaufen und eine erhebliche Wirkung auf das bewusste Seelenleben entfalten. Diese Vorstellung hat bereits Vorläufer, z. B. in der Philosophie (Schopenhauer, Nietzsche) oder in der Literatur der Romantik. Freud war der erste, der diese Annahme systematisch untersuchte und aus seinen Entdeckungen weitreichende Schlüsse für die Funktionsweise des menschlichen Seelenlebens zog. Der Begriff Tiefenpsychologie wurde von Eugen Bleuler eingeführt. Sigmund Freud verwendete diesen Begriff ab 1913, um zwischen der von ihm begründeten Psychoanalyse und der in der akademischen Psychologie damals vorherrschenden Bewusstseinspsychologie zu unterscheiden. Neben der psychoanalytischen Lehre Freuds begründeten dessen Schüler Carl Gustav Jung und Alfred Adler eigene tiefenpsychologische Schulrichtungen: die Analytische Psychologie (Jung) und die Individualpsychologie (Adler). Alle Richtungen der Tiefenpsychologie vertreten die Auffassung, dass dem bewussten Erleben und Verhalten Prozesse der Triebregulation und Konfliktverarbeitung zugrunde liegen, die in der \"Tiefe\" des Unbewussten ablaufen. Die wesentlichen psychischen Prozesse werden als ein Spiel von Kräften verstanden (Psychodynamik), dem Triebe oder sonstige motivationale Prozesse zugrundeliegen, die das menschliche Seelenleben mit spezifischen Energien ausstatten. Freud maß dem Sexualtrieb große Bedeutung bei und nannte die zugehörige Triebenergie Libido. Diese Betonung sexueller Triebkräfte lehnten Jung und Adler ab. Für Jung stand eine unspezifische Triebenergie, für Adler dagegen das Machtstreben im Zentrum der seelischen Antriebskräfte. Quelle: www.wikipedia.de
 
Trance
Trance (französisch, aus altfranzösich transe - hinübergehen) wird meist mit dem Begriff Hypnose synonym verwendet. Hier soll allerdings die Definition von Bongartz und Bongartz (2000) gelten, wonach „Hypnose“ eine Methode bezeichnet, die mit einer bestimmten Sprache sowie Verfahren zur Veränderung der Aufmerksamkeit einen Trancezustand erzeugt. Trancezustände können auch mit anderen Methoden erreicht werden, so lassen sich in nahezu allen Kulturen Rituale, Tänze und andere Verfahren zur Tranceinduktion finden (vgl. Schmidt 2004 und Bongartz & Bongartz 2000)- Schmidt kritisiert in diesem Zusammenhang den einseitigen, traditionellen europäischen Trancebegriff, der ihm nach in hohem Maße durch Passivität und Regungslosigkeit gekennzeichnet ist
 


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Definition
Forschung: Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie suchen wir als Interviewpartner Männer und Frauen, die an vorzeitigem Samenerguss, Erektiler Dysfunktion, Vaginismus oder Lustlosigkeit leiden. Nähere Informationen finden Sie hier.